Tina's Experten-Tipps für Hundebesitzer


Im Folgenden finden Sie acht wichtige Tipps und Empfehlungen für ein erfolgreiches Gassigehen und den richtigen Umgang mit Ihrem Hund.

1. Neuen Hund an die Leine gewöhnen

Wenn Sie einen neuen Hund bekommen, dann gewöhnen Sie ihn möglichst bald an die Leine. Verwenden Sie die Leine sowohl im Haus als auch draußen beim Gassigehen.

Am Anfang beginnen Sie am besten immer mit einer kurzen Leine, damit sich der Hund ganz auf Sie konzentrieren kann und Sie Ihren Hund stets neben sich haben.

Eine Flexileine empfehle ich nicht, da die Längenunterschiede beim Ausfahren der Leine stets unterschiedlich sind. Verwenden Sie besser eine 90 oder 110 cm lange Nylon- oder Lederleine, damit die Führung stets in Ihren Händen liegt. Denn Sie gehen mit Ihrem Hund spazieren und nicht umgekehrt. Und wenn die Aufmerksamkeit Ihres Hundes nicht bei Ihnen ist, so hilft nur konsequentes Leinentraining.

2. Mit Schleppleine das Abrufen üben

Später empfehle ich eine Schleppleine, damit das kontrollierte Abrufen eingeübt werden kann und Ihr Hund stets in Reichweite bei Ihnen bleibt. Nur so haben Sie in unkontrollierten Situationen die Zügel in der Hand und können den Hund möglichst schnell zu sich herholen.

Die Schleppleine ist nicht mehr notwendig, wenn Ihr Hund bei jeglichen Reizen sofort abrufbar ist.

3. Viel Spaß auch an der Schleppleine

Einen Jagdtrieb kann niemand rückgängig machen. Wenn es also mit dem Abrufen nicht so klappt, bleiben Sie eher bei der Schleppleine. Und mit einem Hilfsmittel wie Futterdummy zum Apportieren bereiten Sie Ihrem Hund genauso viel Freude wie das eigentliche Beutejagen, nur mit dem bedeutenden Unterschied, dass Ihr Hund unter Ihrer Kontrolle jagt und somit steuerbar ist.

4. Körpersprache Ihres Hundes

Beobachten Sie die Körpersprache Ihres Hundes und reagieren Sie darauf. Wenn Ihr Hund in einem Rudel von Haltern und Hunden Stress zeigt beziehungsweise verunsichert ist, dann sollten Sie solche Situation möglichst vermeiden oder Ihren Hund mit Training behutsam daran gewöhnen.

5. Auslauf mindestens 3 mal pro Tag


Gehen
Auslauf mindestens 3 mal pro Tag
Sie so oft wie möglich mit Ihrem Hund spazieren. Je nach Konstitution Ihres Hundes sollte dies circa 3 bis 5 mal pro Tag für mindestens 30 Minuten sein. Fordern und fördern Sie damit Körper und Geist des Hundes.

Gönnen Sie Ihrem Hund auch Spieleinheiten mit Herumtoben. Der Umfang ist von Rasse, Alter und Veranlagung abhängig. Und achten Sie darauf, dass Ihr Hund angeleint nicht nur einfach motivationslos neben Ihnen her trabt – seien Sie beim Spaziergang kreativ und bauen Sie kleine Besonderheiten mit ein.

6. Seien Sie souverän!

Zeigen Sie keine Angst bei Begegnungen mit anderen Hunden. Denn Ihr Hund nimmt ängstliches Verhalten sofort wahr und Sie strahlen keine Souveränität mehr aus. Die Folge kann sein, dass Sie mit Ihrem vorsichtigen beziehungsweise ängstlichen Verhalten auch ein ängstliches Tier heranziehen, dass bald kein Vertrauen mehr zu Ihnen hat.

7. Hochspringen an fremden Personen unterbinden

Geben Sie Acht auf sich, Ihren Hund und Ihre Umwelt. Sie tragen die Verantwortung für Ihr Tier, und sollten dafür Sorge tragen, dass niemand zu Schaden kommt. Eher ungefährlich ist das freudige Hochspringen an einem fremden Erwachsenen – aber bedenken Sie, dass diese Person darüber meist nur mäßig erfreut ist, vor allem wenn der Mantel dann auch noch eine Reinigung bedarf.

8. Gerangel zwischen Hunden genau beobachten

Sollte es zu einem Gerangel zwischen frei laufenden Hunden kommen, dann sollten Sie alles sehr genau beobachten und auf die Körpersprache der Hunde achten. Bei Verletzungen wird es ernst und die Hunde müssen voneinander getrennt werden. Doch meistens klären Hunde in einem Gerangel nur ihren Stand – solche Begegnungen verlaufen zwar etwas wild und tösend, sind aber meist harmlos.

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Bitte zögern Sie nicht, gerne helfe ich Ihnen weiter, wenn Sie bei der Hundeerziehung Unterstützung und Rat benötigen.

Ihre Tina Kraus, Hundetrainerin.